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XVII


sen wat oldti groodts. g) Min Faad'er en Moodter
wiär iäl'ler, üs ik en min Bröd'er. h) Bödter est
sadter en legdter, üs Weedter.
i) Som Lidden sen, üt lüdter Ofgönsdt, aldtet
bister; man dit helpdt jam nöndt.
  Viele Adverbien, die sich im Positiv auf t endigen,
verlangen im Comparativ dt, z. B. aaft, aafdter,
— egt, egdter, — slegt, slegdter, — legt, legdter,
— le·gt, le·gdter, — leet, leedter, — net, nedter,
— swet, swedter, — wit, widter, — wiit, wiidter,
— rogt, rogdter, — slogt, slogdter, 2c. 2c.
  Viele verlangen aber auch im Positiv, wie im
Comparativ, dt, z. B. lidt, gurdt, suurdt, rundt,
kandtig, 2c. 2c.
  Das bezeichnete d' erfordert immer einen Mittel-
laut zwischen d und r.
  Seit einigen Jahren läßt man hier in Keitum
am Ende vieler Silben das reine r, statt früher
das reine d hören, z. B. Som Lirren haa fuul
gur Reeden, statt früher: Som Lidden haa
fuul gud Reeden. Diese Abweichung von der
alten Silter Sprache und die, daß Eltern jetzt:
min Dre·ng en min Faamen [mein Knabe
und mein Mägdchen] sagen, statt früher: min
Seen en min Daagdter [mein Sohn und meine
Tochter] hätten nicht Statt finden sollen. Ich bin
für dieses Buch beim Alten geblieben.